Am Freitag, 27. Juni besuchte die Klasse 4a der Grundschule Fridolfing zusammen mit ihrer Lehrerin Elisabeth Leitner den Fridolfinger Imker Matthias Engelbracht im Pfarrgarten bei seinen Bienenvölkern. Nach der Begrüßung fragte Herr Engelbracht die Schüler, was sie bereits über Bienen wissen, er ging auf die Geschichte der Bienen ein und zeigte eine Bienenbeute. Der Imker erklärte, wie Bienen Nektar sammeln und wies darauf hin, dass man sich in der Nähe von Bienen ruhig verhalten soll. Außerdem betonte er, dass Bienen nur stechen, wenn sie ihre Nahrung oder ihren Bienenstock verteidigen wollen. Nach der theoretischen Einführung wurden die Kinder mit richtiger Imkerkleidung ausgestattet und durften die Bienen gruppenweise hautnah erleben. In Begleitung mit Matthias Engelbracht konnten die Viertklassler die Rähmchen rausnehmen und die Bienen aus der Nähe bei der Arbeit beobachten. Mit einem Smoker, welcher durch Rauch die Arbeit mit den Bienen erleichtert, hielt er die Bienen zurück. Besonders die Jungs fanden den Smoker sehr interessant und assistierten gerne. Die Viertklassler waren sichtlich stolz, ein Rähmchen voller Bienen in den Händen zu halten. Selbst Schüler, die anfänglich ihre Unsicherheit bekundeten, wollten dann gar nicht mehr aufhören und waren fasziniert, die vielen Tierchen zu beobachten. Matthias Engelbracht erklärte den Kindern, wie sich eine Arbeitsbiene von einer Drohne unterscheidet und zeigte sie im Bienenvolk auf den Wachsplatten - den sechseckigen Waben. Sobald der Honig reif ist, wird er in der Wabe mit einem Wachsdeckel verschlossen – ein Zeichen für den Imker, dass er geerntet werden kann.
Am Ende durfte jeder noch drei verschiedene Honigsorten kosten und alle waren sich einig, dass er sehr gut schmeckt.
Nach einem sehr spannenden und lehrreichen Vormittag, der viel zu schnell verging, verabschiedeten sich die Viertklassler von Matthias Engelbracht mit Applaus.
Ein herzliches Danke an Herrn Engelbracht für die großartigen Einblicke in die Arbeit eines Imkers!
Elisabeth Leitner