Interessante Einblicke in die Arbeit eines Imkers

Fridolfinger Viertklassler besuchen Imker Matthias Engelbracht

Besuch Bienen Grundschule

Besuch bei Matthias Engelbracht

Am 13.07.2023 gingen die Grundschulklassen 4b und 4a zu Matthias Engelbracht, einem Imker aus Fridolfing. Dort erklärte er alles über Bienen und sie durften in einem Imkeranzug zu einigen Bienenstöcken gehen. Ein paar Kinder trauten sich sogar, einige Waben in die Hand zu nehmen. Zum Schluss durften die Grundschüler ein paar Wabenstücke probieren und kamen erstaunlich gut an. Um 10.30 Uhr kam die Klasse 4a und Matthias Engelbracht machte mit ihnen genau dasselbe.

 

 

von Ludwig

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Am Donnerstag, 13.07.2023 besuchten die Klassen 4a und 4b der Grundschule Fridolfing zusammen mit ihren Lehrerinnen Simone Mühlbacher und Elisabeth Leitner den Fridolfinger Imker Matthias Engelbracht, um viel Wissenswertes über Bienen zu erfahren. Nach der Begrüßung fragte Herr Engelbracht die Schüler, was sie bereits über Bienen wissen, er ging auf die Geschichte der Bienen ein und zeigte eine Bienenbeute. Der Imker erklärte, wie Bienen Nektar sammeln und wies darauf hin, dass man sich in der Nähe von Bienen ruhig verhalten soll. Außerdem betonte er, dass Bienen nur stechen, wenn sie ihre Nahrung oder ihren Bienenstock verteidigen wollen. Das Stechen der Biene endet für sie meist tödlich, da ihr Stachel im Körper des Angreifers hängen bleibt und dadurch ein Teil des Hinterleibes der Biene herausgerissen wird. Nach der theoretischen Einführung wurden die Kinder mit richtiger Imkerkleidung ausgestattet und durften die Bienen gruppenweise hautnah erleben. In Begleitung mit Matthias Engelbracht konnten die Viertklassler die Rähmchen rausnehmen und die Bienen aus der Nähe bei der Arbeit beobachten. Mit einem Smoker, welcher durch Rauch die Arbeit mit den Bienen erleichtert, hielt er die Bienen zurück. Die Viertklassler waren sichtlich stolz, ein Rähmchen voller Bienen in den Händen zu halten. Matthias Engelbracht erklärte den Kindern, wie sich eine Arbeitsbiene von einer Drohne unterscheidet und zeigte sie im Bienenvolk auf den Wachsplatten, den sechseckigen Waben. Wer genau hinschaute, konnte sogar einige Larven entdecken. Sobald der Honig reif ist, wird er in der Wabe mit einem Wachsdeckel verschlossen, was dem Imker signalisiert, dass er reif ist und geerntet werden kann. Mit einem Refraktometer bestimmten die Kinder den Wassergehalt des Honigs, welcher unter 20 Prozent liegen sollte, damit man den Honig ernten kann.

Am Ende durfte jeder noch frischen Wabenhonig kosten und alle waren sich einig, dass er sehr gut schmeckt.

Nach einem spannenden und lehrreichen Vormittag, der viel zu schnell verging, verabschiedeten sich die Viertklassler von Matthias Engelbracht mit Applaus.

Ein herzliches Danke an Herrn Engelbracht für die großartigen Einblicke in die Arbeit eines Imkers!

 

 

 

Elisabeth Leitner