Interaktiver Unterricht – Digital, smart und interessant

Schulen machen mit digitalen Tafeln einen weiteren Schritt in die Zukunft

Die Grundschule Fridolfing und die Mittelschule Salzachtal haben vor kurzem ihre in die Jahre gekommenen Schultafeln – wie sie die meisten wohl noch aus der eigenen Schulzeit kennen – entsorgt. Ersetzt wurden diese mit einer hochmodernen digitalen Variante mit gestochen scharfer Bildqualität auf 86 Zoll. Zur Einführung in das neue System begrüßte Rektor Thomas Stehböck Robert Kreuzeder von der Firma Dataline und Theo Heitzer von der Firma wende.interaktiv. Heitzer informierte die Grund- und Mittelschullehrer über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und Tricks der Neuanschaffung.

Im Grunde könnten die Lehrer die digitale Tafel dank einer intuitiven Software direkt und ohne Einarbeitungszeit bedienen. Viele Knöpfe und Befehle seien bereits aus der regulären Arbeit mit dem PC bekannt. Jedoch zeigte Heitzer den Anwesenden noch zusätzlich, wie man zum Beispiel eine geteilte Bildschirmansicht einstellt, wie man den Bildschirm „einfriert“ oder auch wie man an dieser Tafel einen Zirkel benutzt. Auch das Speichern, pdf-Erstellen und das Arbeiten mit dem Geodreieck wurde erklärt. Heitzer führte vor, wie man zum einen mit dem eigenen Finger schreiben beziehungsweise radieren könne, und wie man mit dem mitgelieferten Stift agiert.

„Diese smarten Funktionen und mehrere Touchpoints erlauben es Lehrern wie Schülern, den Unterricht interaktiv zu gestalten“, so Heitzer. Die Lernenden würden somit aktiv am Unterricht teilnehmen, sodass sowohl die Lernmotivation als auch die Aufmerksamkeit signifikant gesteigert würden. „Whiteboard, Beamer, Audio-Player und Overheadprojektor werden durch diese digitale Tafel in einem Gerät vereint.“ Jedoch solle diese die herkömmliche Tafel nicht ersetzen, sondern durch neue und interaktive Funktionen ergänzen. Deshalb seien rechts und links Tafelflügel am digitalen Gerät angebracht, auf denen weiterhin auch mit Kreide geschrieben werden könne, wenn man das zusätzlich möchte.

Damit die interaktive Tafel für jede Klassenstufe genutzt werden kann, könnten auf ihr alle gängigen Schullineaturen dargestellt werden – ab der ersten Klasse. Die Lineaturen gebe es auf einem grünen Tafelhintergrund sowie auf weiß und schwarz, damit auch sehbeeinträchtigte Lernende mitarbeiten könnten, so Heitzer. „Durch die Integration von digitalen Inhalten und interaktiven Tools werden Lernprozesse effizienter und spannender gestaltet“, so der Fachmann weiter. Zum Beispiel könnten Lückentexte im Englischunterricht ganz einfach per Touch vervollständigt werden oder geometrische Aufgaben mit dem digitalen Zirkel gelöst werden. Diese interaktive Unterrichtsgestaltung beeinflusse positiv die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler.

Lehrerin Elisabeth Leitner schwärmt: „Diese digitalen Tafeln sind wirklich der Hammer. Die Kinder sehen sogar aus der letzten Reihe ein glasklares Bild. Die Lichtverhältnisse sind dabei vollkommen egal. Und sie reißen sich förmlich darum, wer das Gerät morgens einschalten darf.“ Doch nicht nur mit der hochauflösenden 4K-Ansicht punkten die neuen 86-Zoll-Tafeln. Ab sofort müssen sich die Lehrer nie wieder Sorgen machen, zu wenig Platz auf der Tafel zu haben, denn: „Ein Wisch nach oben und man hat wieder Platz.“ Die geschriebenen Texte, Rechenaufgaben oder Zeichnungen könnten dann auch sofort gespeichert werden, damit man sie in der nächsten Unterrichtsstunde wieder weiterbearbeiten kann. Nicht nur die Lehrer und Schüler, auch Rektor Thomas Stehböck freut sich über die Neuanschaffung: „Langweiliger Unterricht war gestern – Heute ist der Unterricht an der Grund- und Mittelschule smart und digital.“

 

Ramona Oswald