Fridolfinger Drittklassler auf den Spuren der Milch

Besichtigung der Pidinger Milchwerke

Nachdem die Klassen 3a und 3b der Grundschule Fridolfing auf dem Bauernhof der Familie Schillmeier waren, fuhren sie zusammen mit ihren Lehrerinnen Anna-Lena Fritsch und Elisabeth Leitner zu den Milchwerken nach Piding. Seit Mitte Juni letzten Jahres bietet die Molkerei für Schulklassen spezielle Kinderführungen an, wobei ein vorausgehender Besuch auf einem Milchviehbetrieb Pflicht ist, damit die Kinder wissen, woher die Milch kommt. Mitarbeiterin Eva Lederer begrüßte die Drittklassler in der „Alm“ im Empfangsbereich der Molkerei, wo die Schulkinder von „Resi“, einer lebensgroßen Steiff-Stofftierkuh empfangen wurden. Nachdem Frau Lederer das Wissen der Kinder vom Bauernhofbesuch aufgefrischt hatte, ging sie mit ihnen über die Abtankhalle zum Besucherbalkon bei der neuen Flaschenabfüllanlage. Auf dem Weg dorthin sahen die Schulkinder, wie die Milchsammelwagen die Milch anliefern und sie konnten die großen Lastwägen auf der LKW-Waage beobachten und das Gewicht der Milchlaster ablesen. Auf dem Besucherbalkon in der Produktionshalle sahen die Drittklassler, wie die vielen Flaschen gereinigt werden, damit später bis zu 12.000 Glasflaschen Bergbauern-Milch pro Stunde abgefüllt werden können. Nach einer gemeinsamen Brotzeit im betriebseigenen Gymnastikraum durften sich die Kinder im „Butterschütteln“ beweisen und stellten so ihre eigene Butter her, die im Anschluss verkostet wurde. Außerdem erfuhren sie, woraus Milch besteht und welche Produkte aus Milch hergestellt werden können. Auch auf das Umweltbewusstsein ging Eva Lederer ein und erklärte, dass Müll auf einer Kuhweide Umweltverschmutzung und eine Gefahr für die Tiere darstellt.

Nach einem informativen und spannenden Schultag bei den Milchwerken verabschiedeten sich die Kinder und fuhren mit viel neuem Wissen im Gepäck wieder zurück nach Fridolfing.

 

 

Elisabeth Leitner